Herzlich willkommen
Der Verband entstand 1979 durch Fusion der ehemaligen selbständigen Landesverbände Baden und Württemberg. So wurde ein einheitlicher und schlagkräftiger Berufsverband gegründet. Seine Mitglieder sind aktive und ehemalige (Ober-)Bürgermeister und (Ober-)Bürgermeisterinnen sowie Beigeordnete der 1101 Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg.
Der mitgliederstärkste Bürgermeisterverband in Deutschland mit rd. 2000 Mitgliedern hat großes politisches Gewicht. Der Verband hat die satzungsgemäße Aufgabe, die berufsständischen, wirtschaftlichen, rechtlichen, kulturellen und sozialen Belange der Mitglieder zu fördern.
Er ist Sprachrohr der kommunalen Wahlbeamten und vertritt die Allgemeininteressen seiner Mitglieder gegenüber Gesetzgebung, Regierung und Institutionen. Der Verband ist parteipolitisch ungebunden.
Über die Zusammensetzung des Präsidiums, der Kreisverbände und weitere Details über unseren Verband und seine Arbeit können Sie sich auf diesen Seiten informieren. Dazu lade ich Sie recht herzlich ein.
Ihr
Michael Makurath, Präsident
Oberbürgermeister
21.05.2026
Verbandsausschuss in Karlsruhe
Der Verbandsausschuss tagte beim BGV in Karlsruhe. Ein Großteil der 35 Kreisvorsitzenden und des Präsidiums waren der Einladung nach Karlsruhe gefolgt. Mit dem BGV verbindet uns seit 15 Jahren die Dienst-Strafrechtschutz-Versicherung, die speziell für unsere Mitglieder entwickelt wurde. Mit dieser Versicherung wurde seinerzeit eine Regelungslücke im Versicherungswesen in Bezug auf Strafanträge oder -anzeigen gegen Bürgermeister und Bürgermeisterinnen geschlossen. Bei der Versammlung wurde zudem der Haushalt 2026 festgestellt und die voraussichtlich im Herbst diesen Jahres stattfindende Mitgliederversammlung vorbesprochen. Die Terminanfrage beim neuen Ministerpräsidenten Cem Özdemir ist angestoßen.
Gruppenfoto
14.02.2025
Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Änderung kommunalrechtlicher und sonstiger Vorschriften
Der Verband Baden-Württembergischer Bürgermeister und Bürgermeisterinnen e.V. wurde vom Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Gelegenheit zur Stellungnahme zu dem Gesetzentwurf zur Änderung kommunalrechtlicher und sonstiger Vorschriften gebeten.
Durch entsprechende Änderungen der Gemeindeordnung soll mit dem Gesetzentwurf die Möglichkeit zur Durchführung digitaler/hybrider Gemeinderats- und Ausschusssitzungen auch außerhalb von Krisen- und Pandemiesituationen geschaffen werden.
Vorgesehen ist die Möglichkeit, durch Regelung in der Hauptsatzung der Gemeinde den digitalen Sitzungsbetrieb einzuführen. Die Mitglieder des Gemeinderates haben danach voraussetzungslos die Möglichkeit, an öffentlichen und ggf. auch nichtöffentlichen Sitzungen digital teilzunehmen. Durch diese Möglichkeit soll auch die Vereinbarkeit von kommunalem Mandat und Familie bzw. Beruf verbessert werden.
Aus Sicht des Verbandes sollte am Prinzip der Präsenzsitzung dagegen grundsätzlich festgehalten werden; über die digitale Durchführung von Sitzungen sollte der/die Bürgermeister/-in als Vorsitzende/-r des Gemeinderates entscheiden. Auf die nachfolgende Stellungnahme gegenüber dem Ministerium wird verwiesen.
Sitzungssaal mit Bildschirmen
12.12.2024
Mitgliederversammlung und Kommunalpolitische Kundgebung am 06.12.2024 in Lauffen am Neckar
Herausforderungen und Perspektiven im Fokus des Austauschs mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann
Am 6. Dezember 2024 fanden sich Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus ganz Baden-Württemberg in Lauffen am Neckar ein, um an der jährlichen Mitgliederversammlung des Verbands Baden-Württembergischer Bürgermeister und Bürgermeisterinnen e. V. und der anschließenden kommunalpolitischen Kundgebung teilzunehmen, bei der aktuelle und zentrale Themen der Kommunalpolitik und des Berufsstandes diskutiert wurden.

Foto: Gäste in der Stadthalle
Zu Beginn der Mitgliederversammlung begrüßte Lauffens Bürgermeisterin Sarina Pfründer die anwesenden rund 300 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister. Die Tagesordnung der Mitgliederversammlung umfasste unter anderem Berichte des Verbandspräsidenten OB Michael Makurath aus Ditzingen und den Beschluss einer Neufassung der Verbandssatzung.

Foto: Präsident OB Michael Makurath bei seiner Rede
Die Rede von Präsident OB Michael Makurath als PDF zum Download
Im Rahmen der anschließenden kommunalpolitische Kundgebung, an der neben dem Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter des Landtages von Baden-Württemberg und der drei Kommunalen Spitzenverbände als Gäste teilnahmen, kritisierte Präsident Michael Makurath unter anderem die fehlende Ausfinanzierung der von Bund und Land auf die Kommunen übertragenen Aufgaben, die die kommunale Selbstverwaltung erdrücken. Er betonte die dringende Notwendigkeit, die Lücke zwischen den von den Gesetzgebern geschaffenen gesetzlichen Ansprüchen und dem in den Kommunen Machbaren zu schließen und übertragene Aufgaben vollständig zu finanzieren. Er begrüßte die Arbeit der Entlastungsallianz und die erreichten Erfolge beim Bürokratieabbau und betonte die Notwendigkeit der Digitalisierung. Ministerpräsident Winfried Kretschmann bezeichnete in seiner Rede an die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister die Kommunen als „Herzstück der Demokratie“. Kretschmann verkennt die aktuelle Lage nicht und versprach weitere Unterstützung des Landes. Gleichzeitig forderte er die Kommunen auf, innovative Ansätze voranzutreiben und die Chancen der Digitalisierung entschlossen zu nutzen.

Foto: Ministerpräsident Kretschmann bei seiner kraftvollen und gelungenen Ansprache
Die Veranstaltung bot darüber hinaus Raum für angeregte Diskussionen und den Austausch von Erfahrungen. Die Resonanz der Teilnehmer war durchweg positiv.
Großer Dank gilt der gastgebenden Stadt Lauffen am Neckar und unserem Präsidiumsmitglied Bürgermeisterin Sarina Pfründer für den rundum gelungenen Rahmen der Veranstaltung.
(Fotos: Kast/Schmidt/Ehrler).
Ministerpräsident Winfried Kretschmann und das Präsidium
